Skip to content

Seniorengerechtes Wohnen in den Stadtteilen stärken

Share on facebook
Share on twitter
Share on linkedin
Share on whatsapp
Share on telegram
Share on xing

Pressemitteilung vom 05.09.2021

„Wir haben in den letzten Wochen vielfache Zustimmung für unsere Gedanken zum seniorengerechten Wohnen in Goslar und seinen Stadtteilen erhalten.“ berichten Norbert Schecke und Pascal Bothe. Für die CDU ist elementar, dass jede und jeder seine Wohnform finden kann, die er mag. Die beiden CDUler weisen schon seit langem darauf hin, dass dieses in Neubaugebieten, aber insbesondere auch in unseren Stadtteilen mit ihren gewachsenen Strukturen zu beachten ist. In Neubaugebieten siedeln sich überwiegend junge Familien an, aber eben auch Senioren, die sich ein altersgerechtes Wohnen gestalten wollen, meist ebenerdig und von der Größe handhabbar. „Nicht immer finden sich diese Möglichkeiten aber in der vertrauten Umgebung,“ führt Bothe aus. Gerade in den Stadtteilen sei es oft kaum möglich, seniorengerecht zu wohnen. Aufgrund der CDU-Inititative befindet sich jetzt ein Angebot für seniorengerechtes Wohnen in Sudmerberg auf dem ehemaligen Kirchengelände bereits in der Umsetzung. „Aber gerade in den Stadtteilen müsse es weitergehen,“ so Schecke, der im Rahmen des Ratsbeschlusses zur Umsetzung des Neubaugebiets in Jerstedt bereits erwähnte, mit Investor Dirk Junicke diesbezüglich im Austausch zu sein. Gerade auch in den Stadtteilen der ehemaligen Stadt Vienenburg herrscht hier ein großer Bedarf. 

Wenn Haus und Hof zu groß werden, muss es möglich sein, dass man nur ein paar Straßen weiterziehen kann – ohne, dass Freunde, Familie, Vereine und Umgebung verlassen werden müssen. „Und ist es dann nicht befriedigend zu sehen, wenn ggf. eine junge Familie das ehemalige Haus und Grundstück übernimmt und weiter nutzt und zu seinem Nest macht? fragen Bothe und Schecke eher rhetorisch. Auf diese Weise schaffe man zudem die Möglichkeit, dass Eigentum auch erschwinglich bleibt, da gerade ein Neubau auch nicht für jede Familie finanzierbar ist. Eine ältere Immobilie mit viel Eigenleistung zu sanieren, kann hier eine tolle Chance sein.

Neben der positiven Resonanz haben beide in Einzelfällen bereits konkrete Vorschläge von Senioren aus unterschiedlichen Stadtteilen erhalten, die in die gleiche Richtung denken, so zum Beispiel von Wohngemeinschaften und Nennung möglicher Objekte. Wichtig ist den Senioren hier eine gute ärztliche Betreuung bis hin zur Altenpflege mit Hausbesuchscharakter und kurzen Wegen. Eine gut funktionierende Anbindung an eine Nahversorgung ist ebenfalls wichtig, bei Bedarf auch ein Lieferservice.

Bothe und Schecke sind sich sicher, dass wenn gerade in den Stadtteilen ein derartiger Generationswechsel möglich ist, der dann auch Infrastruktur sichert, wie Kindergärten, Schulen, Spielplätze und Vereinsleben. Beide möchten hier weiter am Ball bleiben und hoffen auf weitere Zustimmung, Unterstützung und gleichermaßen auf Interesse bei Investoren und Verwaltung, damit sich Goslar als Stadt weiter positiv entwickelt und wirklich jeder Generation entsprechende Angebote unterbreiten kann. Damit diese Anliegen in Zukunft bei stadtentwicklerischen Planungen Berücksichtigung finden, wird die CDU einen entsprechenden Antrag in den Gremienverlauf einbringen.

Norbert Schecke, Pascal Bothe