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Goslarer Leichtathleten laufen hinterher.

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Pressemitteilung der CDU-Fraktion Goslar, in Person von Norbert Schecke und Ralph Bogisch.

Zu Wort gemeldet hat sich der Leichtathletik-Trainer Patrick Saupe bei einigen Kreistagsabgeordneten und Ratsmitgliedern der Stadt Goslar und hat seinen Unmut über den schlechten Zustand der Leichtathletikanlage an der Wachtelpforte geäußert und mit Bildmaterial untermauert. 

Saupe führt eine schlechte und defekte Hochsprunganlage an, eine nicht nutzbare Kugelstoßanlage, abgebaute Basketballkörbe und kritisiert, dass er bis dato keine Unterstützung vom Landkreis erhalten hat. Das an der Wachtelpforte zudem nur eine 100m-Bahn vorhanden ist, ist vielleicht noch hinnehmbar, aber auch eher suboptimal.

„Die Kritik Saupes bzgl. des Zustands kann ich nur unterstützen.“ findet Norbert Schecke, Mandatsträger in Rat und Stadt, und hofft, „dass nun endlich mehr Druck entsteht, damit Stadt und Landkreis gemeinsam eine zeitgemäße und attraktive Anlage für Leichtathleten in den nächsten Jahren schaffen.“

Endlich daher, weil Schecke auf eigene Initiativen verweist und eine zentrale Leichtathletik-Anlage erstmalig im Mai 2013 bei der Stadt Goslar anregte und die Möglichkeit einer „Bündelung und somit Spezialisierung einzelner Sportstätten“ hinterfragte. Eine Bündelung sieht Schecke als zielführend an, um die Freunde der Leichtathletik somit an einem Ort zu versammeln, um Synergien zu schaffen und

eine gute Attraktivität zu erzielen, anstatt an unterschiedlichen Orten ggf. nur Stückwerk zu schaffen.

Schon damals schielte Schecke in Richtung „Goldene Aue“, da hier zudem eine zentrale Anlage auch für den Schulsport geschaffen werden kann. Auch den Weg zur Goldenen Aue zum Beispiel für Ratsgymnasiasten hält er für darstellbar und bezieht sich auf eigene Erfahrungen mit der Sportstätte im Osterfeld, die früher eben vom Ratsgymasium für den Sportunterricht genutzt wurde.

Da die Schaffung einer Leichtathletikanlage es 2014 nicht auf die Sportstätten-Priorisierungsliste der Stadt geschafft hat, unternahm Schecke einen erneuten Vorstoß in 2018 und hoffte damals erneut auf eine Kooperation mit dem Landkreis und brachte zudem das Harly-Stadion in Vienenburg in die Diskussion ein. Eine zeitnahe Umsetzung blieb aber ergebnisoffen.

2019 beantragte die CDU in Stadt und Landkreis dann die Einstellung von Planungskosten in den Haushalt 2020, beide Initiativen wurden seinerzeit aber nur zur Prüfung in die Verwaltungen verwiesen. „Für uns bis heute unverständlich, da die Notwendigkeit gesehen wird, aber im entscheidenden Moment die Umsetzung einer modernen Leichtathletikanlage auf die Ersatzbank oder noch deutlicher, auf die Tribüne verbannt wird.“ meint Bogisch, als zweiter Adressat aus CDU-Kreisen.

„Die Leichtathleten erwarten meines Wissens gar keinen vollständigen bzw. sofortigen Neubau einer Anlage, eine Umsetzung könnte auch Zug um Zug erfolgen. In der Stadt Goslar gibt es keine 400 Meter Bahn mit zeitgemäßer Kunststoffbahn“, ergänzt Schecke und sieht hier ein Ungleichgewicht zu anderen Sportarten. „Und das, wo doch Leichtathletik und Turnen als Grundlage für viele Sportarten, wenn nicht alle, dienen.“

MTV-Coach Saupe berichtet von 75-80 Kindern, die wöchentlich trainieren. Schecke meint, dass die Zahl sicherlich bei einer attraktiven Anlage steigen würde und sieht den gegenwärtigen Zustand von Goslarer Sportstätten in Bezug auf Leichtathletik mit deutlichem Nachholbedarf.

Hinweisen möchte Schecke zudem auf das aktuelle Projekt „Jugend entscheidet“ mit der Stadt Goslar, bei dem junge Schülerinnen und Schüler einen möglichen Ratsantrag formulierten, in dem sie eine Leichtathletikanlage und eine Turnhalle explizit für Turner forderten. „Es gibt also Kinder und Jugendliche, welche nicht nur vor dem Computer hocken, wie vielfach immer angeführt wird. Dann sollten wir hier auch unterstützen, zumal es sich hier primär um Breitensport handelt und generationsübergreifend genutzt werden kann.“ so Schecke und kündigt mit Bogisch einen erneuten Vorstoß mit der CDU-Fraktion in Rat und Kreis an und

„Und wenn Prozesse derart lange dauern und wenig bis gar nicht lösungsorientiert sind, müssen wir uns nicht wundern, wenn trotz aller wertschätzenden Bekundungen aus Politik und Verwaltungen für das Ehrenamt, deren Motivation auf Dauer nachlässt.“ schließen Schecke und Bogisch, „das wollen wir sicher nicht!“